Rennrad

Unterschiede zwischen einem Rennrad und einem Tourenrad

Rennrad

Innerhalb der beinahe riesigen und für Laienfast unüberschaubaren Vielfalt an Produkten, die im Laufe der Zeit für begeisterte Fahrradfans entwickelt wurden, ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Im Allgemeinen wissen die meisten Menschen, was ein normales Fahrrad ausmacht. Im Speziellen ist es jedoch schwierig geworden, die einzelnen Arten von Fahrrädern einzuordnen und deren Merkmale zu unterscheiden. Im folgenden Text sollen insbesondere einige markante Kennzeichen von Tourenrädern und Rennrädern erörtert werden. Dies macht es vielleicht einfacher, sich für einen entsprechenden Fahrradtyp entscheiden zu können und die richtige Wahl zu treffen.

Unter der Rubrik Fahrräder für den alltäglichen Gebrauch, für den Einsatz zu Ausflügen oder größeren Radtouren stehen den kleinen und großen Radlern:

- Touren- und Trekkingfahrräder
- Reisefahrräder und sogenannte Randonneure
- Citybikes oder umgangssprachlich als Stadträder bezeichnete Pedes
- Klassische Touren- oder Hollandräder
- Kinderräder

zur Verfügung.

Hinter den konventionellen Fahrradarten verbergen sich außerdem Vehikel, welche hauptsächlich für den sportlichen Fahrer geeignet sind:

- Rennräder für Triathlonwettkämpfe, die Benutzung im öffentlichen Straßenverkehr, Bahnenräder für den Hallenrennsport und das Crossfahren
- Mountainbikes als Spezialvarianten der Cross-Country-Räder, als Downhill- oder Freestylebikes
- BMX-Räder
- Trialfahrräder

Von besonderem Interesse dürften die Rennräder für den Straßengebrauch sein. Diese basieren auf einer maximalen Anzahl von Gängen bis zu 30. Sie besitzen keinerlei Federungs- und Stoßdämpfungseinbauten und werden mit einem speziell gefertigten Rennradlenker ausgerüstet. Darüber hinaus ist bei den Straßenrennrädern prägnant, dass die Körperhaltung des Fahrers eher aerodynamisch ausgerichtet ist. Die Größe der Räder beträgt bei Straßenrennrädern immer 28 Zoll. Die Rennräder werden ohne Beleuchtungselemente gefahren und erfordern eine gewisse Eingewöhnung in Bezug auf die Form des Sattels und die Position des Körpers. Bei Rennrädern für die Straße wird zudem ein hohes Augenmerk auf ein leichtes Gewicht gelegt.

Bautypische Eigenschaften der Touren- oder beliebten nostalgisch anmutenden Hollandräder sind Nabenschaltungen, die mit höchstens drei oder fünf Gängen belegt sind. Fahrräder für die Stadt kommen in einigen Ausnahmen mit einer 11-Gänge-Schaltung daher. Diese Räder bieten einen ausgezeichneten Fahrkomfort, welcher durch den Einbau gefederter Vordergabeln, Federungen unter dem Sattel und gefederte Module am Hinterrad unterstützt wird. Bei den City-, Touren- und Hollandrädern können die Fahrradliebhaber innerhalb der Rädergrößen von 26 Zoll und 28 Zoll wählen.

Die Gestaltung des Lenkers ist auf die Bedürfnisse der Fahrradnutzer optimal abgestimmt worden, indem die Lenker nicht gerade, sondern überwiegend gebogen geformt sind. Bei diesen Fahrrädern ist keine windschnittige Sitzposition erforderlich. Die Sättel sind recht bequem und bieten eine wesentlich breitere Sitzfläche als bei Rennrädern. Um mit den Stadt-, Holland- und Tourenrädern sicher im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs zu sein, sind die beleuchtungstechnischen Anlagen entsprechend der Richtlinien der Straßenverkehrsordnung vorhanden.